Freitag, 18. September 2015

[Interview+ Gewinnspiel] Kathrin Reinke

Interview mit Kathrin Reinke
Hallo,
Danke dass du dir die Zeit nimmst für dieses Interview. Am besten wir fangen mal mit einer einfachen Frage an.

 
Frage Nummer 1:
Wie bist du zum Schreiben gekommen? Durchs lesen, oder war dir von Anfang an klar, dass du Schriftstellerin werden möchtest?
Antwort:
Die Bravo ist Schuld. Als ich fünfzehn war gab es einen Wettbewerb. Man sollte eine Story mit einer damals beliebten Boygroup einreichen. Ich habe eine geschrieben, aber sie nicht eingereicht. Das war meine erste Geschichte. Ich schrieb noch eine Geschichte mit neunzehn und gab es dann auf. Erst nach der Geburt meiner Tochter fing ich wieder an. Warum? Ich habe keine Ahnung ;)
Frage Nummer 2:
Brauchst Du Ruhe beim Schreiben oder läuft Musik im Hintergrund?
Antwort:
Das ist extrem unterschiedlich. Es gibt Momente, da brauche ich absolute Ruhe. Andererseits schreibe ich auch gerne in Cafés, in Parks oder beim Fernsehen. Ich denke, es kommt auf die Szene an. Ist sie schwierig, rauche ich Ruhe, um meine Gedanken zu hören.

Frage Nummer 3:
Bist du auch so ein Kaffee Trinker wie viele andere Autoren?
Antwort:
Jupp. Ohne Kaffee geht bei mir nichts. Ich trinke allerdings auch gerne Tee und halte es da ganz english: Tea Earl Grey, milk, mo suger, please!

Frage Nummer 4:
Sind deine Protas reine Fiktion oder stehen Freunde/Bekannte sozusagen Pate?
Antwort:
Es gibt Figuren, die an reale Personen angelehnt sind. Sebastian St. John zum Beispiel ist meinem Großvater sehr ähnlich. Die Bösewichte meinen Brüdern … Generell habe ich aber niemanden vor Augen, wenn ich eine Vita für meine Figur zusammenstelle.

Frage Nummer 5:
Wie sieht der Alltag einer Autorin aus?
Antwort:
Keine Ahnung. Ich habe einen Brotjob und eine Familie. Mein Tag besteht aus Arbeit, Arbeit und Arbeit. (Job, Haushalt, Hobby) Ich nutze jede freie Minute, um zu schreiben. Pausen, wenn die Kinder im Park spielen und setze mich dann wieder hin, wenn sie im Bett sind.
Frage Nummer 6:
Und gibt es bestimmte Dinge die dich zu deinen Büchern inspirieren?
Antwort:
Das ist sehr unterschiedlich. Zumeist ist die Geschichte einfach da. Einmal jedoch war ich bei einer Revue und habe die ganze Zeit über in mein Notizheft gekritzelt, weil mir die Idee zu den Chevaliers kam. Generell habe ich die meisten Ideen im Bett. Wenn ich nicht schlafen kann, plotte ich sehr gern.

Frage Nummer 7:
Brauchst du zwischen den Büchern auch Pause oder kannst du gleich weiter schreiben?
Antwort:
Ich schreibe parallel. Wenn ich mit einer Geschichte nicht weiter komme, wechsle ich das Schlachtfeld. Trotzdem brauche ich auch mal eine Pause. Dann schaue ich Horrorfilme, damit das Pink meiner Brille etwas eingraut.

Frage Nummer 8:
Wann kommst du auf den Titel des Buches? Am Anfang des Schreibens? Oder ganz am Ende? Oder vielleicht auch mittendrin?
Antwort:
Ich habe Arbeitstitel, die meiner Meinung nach wie die Faust aufs Auge passen. Wenn ich den Titel ändern muss, tue ich mir sehr schwer damit. Dir gehört mein Herz und Melodie der Hoffnung waren solche Fälle. Ich kann mich schwer mit den neuen Titeln anfreunden, versuche aber sie zu belassen. Ich ändere die Titel auf all meinen Unterlagen zu der Geschichte, damit sie bei mir festhängen.

Frage Nummer 9:
Welche anderen Autoren liest Du selbst?
Antwort:
Ich lese Stephen King, Kai Meyer, J.K. Rowlings, Celeste Bradley, Phillipa George und auch sehr gerne Klassiker: Austin, Shakespear usw

Frage Nummer 10:
Wenn Du ein Buch anfängst und das Ende geplant hast - kann es im Laufe des Schreibens passieren, dass Du das Ende umplanst? Oder hast Du nur eine grobe Übersicht was passieren soll?
Antwort:
Meistens steht die Story bis zum bitteren Ende. Es ist eher selten, dass ich umplane. Eher ändere ich die Kapitelreihenfolge, wie es bei Kein Duke zum Verlieben! der Fall war. Ganz selten ändert sich die Geschichte beim Schreiben, weil die Protas nicht hin wollen, wo sie hin sollen. Und bei einer Geschichte muss ich den Plot umändern, weil sie sonst einfach zu unübersichtlich wird. Diese Geschichte steht allerdings noch auf der hohen Kante.
Frage Nummer 11:
Wie viel steckt von dir selbst in den Protagonisten?
Antwort:
Ich hoffe, nicht zu viel. Sie haben alle etwas gemeinsam, denke ich, und zwar, dass sie nicht in ihre Zeit passen. Sie sind zu aufmüpfig, sie sind fast immer willensstark und wenn nicht, zumindest klug genug, ihren Weg zu finden. Vielleicht sind viele so unorganisiert wie ich. Adrienna ganz sicher.
Frage Nummer 12:
Über welches Genre schreibst du am liebsten?
Antwort:
Mein Genre ist ganz sicher der historische Liebesroman. Ich habe auch Fantasy und SciFi Geschichten, aber es fällt mir schwer bei ihnen zu bleiben. Es zieht mich dann doch immer zu den historischen Sachen.

Dankeschön für das Interview Katherine Collins.
Ich hoffe wir hören bzw. lesen noch viel von dir.
Schöne Grüße
Isabel

Gewinnspiel:
Ihr könnt einen Schlüsselanhänger gewinnen <3
Von diesem Exemplar gibt es nur 2 und das ist einer davon :D
 
Wie könnt ihr gewinnen?
*Mir sagen wieso gerade du einen Schlüsselanhänger brauchst <3
*Beitrag liken
* Freunde makieren und teilen ist gerne gesehen aber kein muss :)

Teilnahmebedingungen sind die normalen auf meinem Blog (Auf meinem Blog könnt ihr die ganzen Rechtlichen Sachen nochmal durchlesen)
Wünsche euch ganz viel Glück <3

Bücher:

 
Verzeih mir, mein Herz! (Mrz 14)
Dir gehört mein Herz (Okt 14)
Lady Madeline in Not (Mrz 15)
Melodie der Hoffnung (Jun 15)
Kein Duke zum Verlieben (Sep 15)
Du sollst nicht begehren … (Sep 15)
Emmas Flucht ins Glück (Dez 15)

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***HUHU, ich freue mich sehr das du den Weg zu mir gefunden hast. Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen. Schöne Grüße Isabel***